Gott offenbart sich immer wieder Bahá'u'lláh lehrte, dass Gott den Menschen immer wieder einen Sendboten schickt, um sie auf den richtigen Pfad zu führen. Ohne die Führung Gottes würde sich die Menschheit hoffnungslos verirren. Warum aber reicht nicht ein Bote Gottes für alle Zeiten? Weil sich die Probleme der Menschen mit der Zeit ändern und deshalb neue Heilmittel notwendig werden.
Die Bahá'í erkennen deshalb auch die früheren Gottesboten wie Christus, Mohammed oder Moses an, da auch sie einen göttlichen Auftrag hatten. Christus, Mohammed, Moses oder Zarathustra waren für frühere Zeitalter gekommen. Für unsere Zeit ist es Bahá'u'lláh, den Gott den Menschen gesandt hat.
Vielleicht denken Sie, dass Religionen der Menschheit doch so viel Schlechtes brachten wie Kriege und Aberglaube. Man kann den Zyklus einer Religion mit dem Lauf der Jahreszeiten vergleichen: Im Frühjahr blüht eine Religion, im Sommer ist ihr Höhepunkt erreicht und nach dem lieblos kalten Winter wird eine geistige Erneuerung wieder dringend notwendig. So ist es auch mit den früheren Religionen gewesen. Das Christentum oder der Islam beispielsweise brachten der Menschheit außerordentliche Fortschritte. Aus der "Winterzeit" dieser Religionen sind uns jedoch Begriffe wie Hexenverbrennung oder Fundamentalismus bekannt.
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